Günter Wagner
Günter Wagner

Die Lust, Gitarre spielen habe ich durch die Folk- und Liedermacherszene Ende der sechziger und Anfang der siebziger Jahre entdeckt. Ich wollte spielen lernen wie Hannes Wader, Cat Stevens oder Bob Dylan. Nächtelang habe ich am Plattenspieler Harmonien, Melodien und Spieltechnik herausgehört. Nach einem Intermezzo als Schlagzeuger in einer Göttinger Blues-Band, später dann in Kassel in einer Rock-Band („Anyway“) habe ich dann erst Mitte der 1990er Jahre wieder angefangen, Gitarre intensiver zu üben und mich dem Blues und der E-Gitarre zugewandt. Zum ersten Mal habe ich nun Gitarrenunterricht genommen und schnell gemerkt, wie wichtig dies ist, um mich technisch und im Notenlesen weiterzuentwickeln. In dieser Zeit habe ich auch den Jazz entdeckt. Seitdem bin ich fasziniert von den unendlichen und kreativen Möglichkeiten der Improvisation und der musikalischen Vielfalt der Jazzklassiker. Es dauerte aber noch einige Zeit, bis ich mir Mitmusiker suchte und wir als „Dreiklang“ Klassiker aus Jazz, Folk und Blues unplugged interpretierten und auf kleinen Events und offenen Bühnen spielten und spielen. Freude bereitete mir auch die Zeit als Leadgitarrist einer Lehrerband. Was für ein Glück für mich, 2018 Jazzalong kennenzulernen. Mit dieser Band konnte ich genau die Musikrichtung spielen, in der ich meinen musikalischen Schwerpunkt sehe. Dort habe ich sowohl musikalisch als auch menschlich genau die richtigen Harmonien und den richtigen Groove gefunden.

Robert Pfaff
Robert Pfaff

Ich erlernte 1972 autodidaktisch das Schlagzeugspielen. Ich hatte das große Glück, von Anfang an immer mit guten Musikern zusammen zu spielen. Mit einigen Bands spielte ich in der Folgezeit kleine Tourneen, die bis ins Ausland führten. Stilistisch bewegte sich dies meist im Rock-Jazz-Bereich. LP-und CD-Aufnahmen folgten mit u.a.  Too Much, Oaasis, Funny Daze, Ray Binder, Thomas „Stolle“ Stolkmann und Maximalbasis. Ich sehe mich mittlerweile als Jazzdrummer, der gerne neue Grenzen auslotet. Jazzalong ist da für mich eine gute Basis.

Evelyn Krailing
Evelyn Krailing

 

Gesungen habe ich schon immer. Im Schulchor, Kirchenchor und irgendwann in Rock -und Popbands. Seit 1996 singe ich in einem Jazz- und Pop -Chor (Ohrwürmer Gudensberg/ seit 2006 Niu Quaia aus Grifte). Über diesen Weg lernte ich den "Arbeitskreis Jugend musiziert" kennen und besuchte dort hin und wieder Workshops verschiedener Gesangsgenre sowie die Workshopangebote unseres Chorleiters (music-and-more-Thorsten Seydler). Mit Jazzalong eröffnet sich für mich die Möglichkeit mich gesanglich zu entfalten und weiter zu entwickeln. Das Mix unserer musikalischen Arbeit aus Konzentration, Humor, Kreativität und gemeinsame Abstimmung der zu spielenden Stücke, erlebe ich als Bereicherung.

Friedhelm Möller
Friedhelm Möller

Begonnen hat es mit klassischen Klavierunterricht. Deutlich wohler gefühlt habe ich mich jedoch im populären Genre, das sich mir im anschließenden Orgelunterricht erschloss: Seitdem weiß ich, wie wichtig es ist, eine Identifikation in und mit der eigenen Musik zu finden. Mit einer guten musikalisch-handwerklichen Basis spielte ich mehr als zwanzig Jahrebe in verschiedenen Formationen populäre Musik für private und öffentliche Veranstaltungen. Seit meinem 36. Lebensjahr arbeite ich nach einer fundierten Ausbildung musikpädagogisch für Menschen mit geistiger Behinderung. Die musikalische Auseinandersetzung mit verschiedenen Musikstilen hat mein Interesse für den Jazz geweckt und es freut mich ungemein, dass ich dort meine persönliche Ausdrucksform gefunden habe. Zunächst in einem Marburger Jazzensemble und nach meinem Umzug ins Edertal seit 2013 mit der Gründung von Jazzalong. Das bedeutet viel Freude, Hingabe, intensive Auseinandersetzung mit der Musik, insbesondere auch der Mitgestaltung eines eigenen musikalischen Stils – und das zusammen mit unserer Sängerin und den anderen drei Musikern von Jazzalong – was für ein Geschenk!

Mayk Wagner
Mayk Wagner

Angefangen hat alles mit meiner Jugendband “ Die stumpfen Tedsäue“ frei nach dem Bassisten der Punkband ZK, aus Düsseldorf. Meine ersten Gehversuche am Fellbespannten Bass waren wie unser Credo; so frei wie möglich, aber laut. Mir gefielen die tiefen Schwingungen und ich wurde ambitionierter. Die Jahre, in denen ich von deutschsprachigem Pop, Gitarrenrockformationen und Musicals bis zum grollenden Heavy Metal auch experimentelle Musik machte, haben mich zum Jazz geführt. Mit dem Kontrabass, meiner Jugendliebe, endlich wachgeküsst und zum Klingen gebracht, schlage ich mit Jazzalong nun seit 6 Jahren neue Wege ein. Swing und Jazz vom Feinsten und zum Ausgleich ein Schuss klassische Streichmusik im örtlichen Orchester in Wolfhagen. Da macht Bass mal richtig Spaß!!